August 2005

Mittwoch, 14. September 2005

Gross, nicht artig

Den Vorteil, zwei großartige Songwriter (und Sänger) in der Band zu haben, hört man auf Mandos zweitem Album ›Hurricane Bar‹ noch deutlicher als auf ihrem Debüt ›Bring ‘em In‹.

Mando Diao – Hurricane Bar

hurricanebar_cover
Durch den Erfolg mit eben diesem und durch nicht enden wollendes Touren sind die Schweden erwachsener, reifer und – wen wundert’s – reicher geworden, so sagen sie im Interview zumindest, und es wirkt ziemlich glaubhaft. Das ist gut, denn nun trauen sich die vier Großmäuler (»we’re the best band in the world«) auch, Songs wie ›Ringing Bells‹ zu veröffentlichen. Eine große Pop-Ballade, die Oasis' Noel Gallagher sicher gerne geschrieben hätte. Ihr energetischer, rauh produzierter 60s-Pop erinnert nämlich von der Attitüde her eher an britische Vorbilder als an schwedische Nachbarn wie z. B. die Hives, mit denen das Quartett auch nicht in eine Trend-Schublade gesteckt werden will. Man steckt die Grenzen deutlich ab. Dann kann man auch lauter schreien. Und dann wird man auch gehört. Wenn man darüber hinaus noch ein ganzes Album voll mit klasse Pop-Songs abliefert, kann nicht mehr viel schief gehen.

Gegen meine (erste) Liebe zu ›Bring ‘em In‹ ist diese Platte natürlich machtlos. Mag sei, dieses Album ist objektiv gesehen reifer, facettenreicher, das Songwriting nochmal verbessert – ich persönlich mag die erste lieber. Vorschlag zur Güte: Beide kaufen!


wertung90 MSIII sagt: 9/10
ZEITLOS SCHÖN



MANDO DIAO - HURRICANE BAR (EMI)
Tracklisting Anspieltips
  1. Cut the rope
  2. God knows
  3. Clean town
  4. Down in the past
  5. You can't steal my love
  6. Added family
  7. Annie's angle
  8. If I leave you
  9. Ringing bells
  10. This dream is over
  11. White wall
  12. All my senses
  13. Kingdom & glory
  14. Next to be lowered
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Gross, nicht artig

Den Vorteil, zwei großartige Songwriter (und Sänger) in der Band zu haben, hört man auf Mandos zweitem Album ›Hurricane Bar‹ noch deutlicher als auf ihrem Debüt...

Dienstag, 6. September 2005

Manchester Rave On

...aber immer schön auf dem Teppich bleiben.

Kasabian – dto.

kasabian_cover
Es geht einfach nicht ohne Superlativ bei den Briten: Kasabian, so heißt es, seien die „aufregendste musikalische Neuentdeckung seit den Libertines“. Vor allem führt es auf die völlig falsche Fährte. Denn die vier zauseligen jungen Kerle aus Leicester präsentieren auf ihrem Debütalbum weder Garage-Rock noch einen anderen Trend-Sound dieser Tage: Kein No- oder New Wave, keine Begegnung a la Punk-trifft-Electro, noch nicht einmal eine Johnny Marr-Gedächtnisgitarre findet sich unter den zehn Songs. Statt dessen fördert Hauptsongwriter Sergio Pizzorno, der auch als Teilzeit-Sänger, Rhythmus-Gitarrist und Synthie-Bediener in Erscheinung tritt, ein paar vergessene Werte aus der Zeit zutage, in der britische Popmusik tanzbar wurde.

'Manchester Rave On!' hieß es damals, zu den Heydays der Stone Roses, den Happy Mondays und Primal Scream. Groovy, rhythmisch, hypnotisch und ein bisschen psychedelisch – das sind die offensichtlichsten Eigenschaften von Kasabian. In der bereits bekannten Single 'Club Foot' kommt die coole Note des Black Rebel Motorcycle Club ebenso mit ins Spiel wie der Big Beat-Einfluss, unter dem England in der Ära von Prodigy, den Chemical Brothers und Norman Cook stand. Stark Stone Roses-beeinflusst kommen 'Processed Beats' und 'Reason Is Treason' daher. Die ins Trancige driftenden Flächensounds in 'I.D' dürften nicht jedermanns Sache sein, das darauf folgende 'L.S.F.' jedoch ist wieder eine wunderbar unaufdringliche, gleichsam tanzbare Hymne. 'Cut Off' erinnert an The Shamen ohne chemische Drogen, das verschluffte 'Butcher Blues' besticht durch knuffige Synthie-Ideen.

Kasabian graben im Rave-Archiv der frühen Neunziger Jahre – und klingt, mit etwas Rocker-Coolness aufpoliert, absolut ausgeschlafen. Wer aus seinen Einflüssen ein so anständiges Album zusammen drechselt, der hat das Klassenziel eindeutig erreicht.

„Die vier Kerle aus Leicester nennen sich Kasabian und spielen eine herrlich dreckige Mischung aus Stones, Sex Pistols, Oasis und Prodigy. Mit dem originellen Electro-Rock-Punk-Garagen-Geschrammel hat die Band gerade Großbritannien überrannt.“ (STERN)


wertung70 MSIII sagt: 7/10
MOVE SOME MOUNTAIN



KASABIAN - KASABIAN
Tracklisting
Anspieltips
  1. Club foot
  2. Processed beats
  3. Reason is treason
  4. I.D.
  5. L.S.F. (Lost soul forever)
  6. Running battle
  7. Test transmission
  8. Cutt off
  9. Butcher blues
  10. U boat
  11. Reason is treason (Lee, Jacknife Version)
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Manchester Rave On

...aber immer schön auf dem Teppich bleiben. Kasabian – dto. Es geht einfach nicht ohne Superlativ bei den Briten: Kasabian, so heißt es, seien die „aufregendste...

Montag, 5. September 2005

Vielen Dank an die Rauschmittelindustrie

Heroin und Drinks haben wohl schon so manch gute Rockplatte möglich gemacht, und auch den beiden Libertines-Köpfen Carl Barat und Pete Doherty dienten sie angeblich als Inspirationsquelle.

The Libertines – The Libertines

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Sicher, Konzerte sagen die Londoner eher ab und sorgen lieber für Skandalgeschichten in der Presse. Es hatte schon nach dem grandiosen Debüt 'Up the Bracket' niemand darauf gewettet, das sie jemals eine weitere Platte folgen lassen. "The Libertines" ist dann aber zum Glück doch noch erschienen bevor sich die Band auflöste – und die Qualität der Songs ist kaum schlechter als beim Vorgänger.

Dafür wirkt die Produktion um Längen besser als beim Vorgänger – Bass und Schlagzeug kommen klar bis satt rüber, die Gitarren schrammeln ihren Teil mit schöner Deutlichkeit. Von Ordentlich-nach-vorne-Punk bis zu musikalischen Albernheiten wie Doo-Wop-Pop mit 60er Anleihen marschieren die vier Libertines respektlos durchs musikalische Gelände und pinkeln in herumstehende Schubladen. Die Strokes könnten sich schämen, hier sieht man, wie gut ein zweites Album klingen kann.

Auch wenn ich kein Brite bin und Doherty nicht für den neuen Jesus (Elvis, Kurt Cobain,...) der Musikindustrie halte: Ein wirklich beachtliches Album, von dem wohl niemand gedacht hat, das es überhaupt (noch) entstehen würde.

Diese Platte hätten 'The Clash' gern unter eigenem Namen veröffentlicht. (Kulturnews)


wertung80 MSIII sagt: 8/10
KANN MAN LIEBEN



THE LIBERTINES - THE LIBERTINES
Tracklisting Anspieltips
  1. Can’t Stand Me Now
  2. Last Post On The Bugle
  3. Don’t Be Shy
  4. The Man Who Would Be King
  5. Music When The Lights Go Out
  6. Narcissist
  7. The Ha Ha Wall
  8. Arbeit Macht Frei
  9. Campaign Of Hate
  10. What Katie Did
  11. Tomblands
  12. The Saga
  13. Road To Ruin
  14. What Became Of The Likely Lads
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Vielen Dank an die Rauschmittelindustrie

Heroin und Drinks haben wohl schon so manch gute Rockplatte möglich gemacht, und auch den beiden Libertines-Köpfen Carl Barat und Pete Doherty dienten sie angeblich...

Sonntag, 4. September 2005

Die letzten werden immer die Besten sein!

Diese Platte ist der Grund dafür, das es diesen Blog gibt – ich kann Mando Diao nicht genug loben und preisen :)

Mando Diao – Bring 'em in

bringemin_cover
Disese Platte werd ich meinem Vater mitbringen und er wird sie lieben – er hat diese Art Sound nämlich noch im Original erlebt. Please Welcome: DER Neuzugang an der School of (Retro)Rock! Das Debut ist erstveröffentlicht 2002, Mando Diao sind jung, sind Rock, sind aus einem Industrienest in Schweden und mimen die Sixties so dermaßen überzeugend, dass die Abwesenheit von Vinylknistern eine seltsame Art ästhetischen Phantomschmerz erzeugen kann.

Der Novitätsfaktor geht natürlich gegen null, die Band macht ihren stilistischen Konservatismus und die Fixierung auf authentisch Altes und zillionenmal Gehörtes durch Furiosität und cleveres Recycling der Standards mehr als wett: Slicke Riffs und Hooks, wütend soulig bis hemdsärmelig schmachtend mit schwellenden Adern und teilweisem Hang zum verletzlichen Rock-Mackertum vorgetragen, berichten vom Frust der provinziellen jugendlichen Existenz. Die Enge. Die Endstation. Raus. Irgendwohin, wo die Luft nicht nach Beklemmung und Spießertum stinkt. Die Sehnsucht nach Flucht als Bewegung und der feste Wille, niemals stehen zu bleiben. Einfach nur wegrocken, die ganze Scheiße. Heute wie gestern. Das wird wohl niemals alt (auch wenn es bei Mando Diao manchmal original genau so klingt).

Respektlos verkündet die Band heute lärmend, dass ihr Debüt „besser ist als alles von den Who, den Kinks oder den Small Faces“, von Beatles und Stones ganz zu schweigen.
...Ja! Eigentlich müssten die fünf Jungs dafür erst mal ordentlich von älteren Semestern verdroschen werden. Aber verdammt, sie könnten damit recht haben. Mando Diao schaffen es, in 38 Minuten ein Vierteljahrhundert Musikgeschichte zu durchforsten, zu zitieren und am Ende dennoch ein eigenständiges Album rauszuhauen. Ich glaube, es gehören immens viel Talent und Mut dazu, Rock'n'Roll heute so zu spielen. Und besser gehts kaum!


wertung90 MSIII sagt: 9/10
BEST RETRO EVER!



MANDO DIAO – BRING 'EM IN (Capitol / EMI)
Tracklisting Anspieltips
  1. Sheepdog
  2. Sweet Ride
  3. Motown Blood
  4. Mr. Moon
  5. The Band
  6. To China With Love
  7. Paralyzed
  8. P.U.S.A.
  9. Little Boy Jr.
  10. Lady
  11. Bring 'em In
  12. Lauren's Cathedral
msiii - 4. Sep, 19:50
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Die letzten werden immer die Besten sein!

Diese Platte ist der Grund dafür, das es diesen Blog gibt – ich kann Mando Diao nicht genug loben und preisen :) Mando Diao – Bring 'em in Disese Platte werd...
msiii - 4. Sep, 19:50

Samstag, 3. September 2005

Happiness writes white.

Oder die Unfähigkeit, seine Begeisterung in Worte zu fassen.

maximopark_head
maximo_coverSeit letzten Winter werden Maximo Park als Nachfolger von Franz Ferdinand angekündigt. Jedem, der Maximo Park in einem Atemzug mit The Strokes oder Franz Ferdinand erwähnt, soll augenblicklich die Zunge abfallen. Denn die fünf jungen Herren aus Newcastle sind keine durchgestylten Rip-offs aus dem Ramschladen der Musikgeschichte, sondern haben die besten Seiten des Pop-Lexikons zu ihrem eigenen Kapitel gemacht. Angesichs dieses Debütalbums kann man einfach nicht anders, als beim Hype mitzuheulen - und zwar noch lauter als damals bei Franz Ferdinand. The Jam treffen auf Pulp treffen auf The Smiths treffen auf die Energie der Strokes: Jeder der 13 Songs ist m.M. nach eine potentielle Hit-Single. Wo nehmen die bloß all diese Melodien her? Und wer die verschachtelten Texte von Sänger Paul Smith über Kleinstadtenge und unerwiderte Liebe hört, möchte wieder Teenager sein. Ein einzelnes Stück mag ich eigentlich gar nicht hervorheben, wenns denn sein muß: „Acrobat“. Wer das einmal gehört hat, will unter der Dusche nie wieder einen anderen Refrain singen. Das gleiche könnte man aber auch von „Grafitti“ behaupten, oder von „The Coast Is Always Changing“ oder oder oder... „We write pop songs about real life. We have no desire to mythologise our existence. We take things with a pinch of salt from time to time.“ Danke für das.

Ein Album, das bleiben wird.(Intro)


wertung85 MSIII sagt: 8,5/10
VERDAMMT WEIT VORN



MAXIMO PARK -A CERTAIN TRIGGER (Warp / Rough Trade)
Tracklisting
  1. Signal And Sign
  2. Apply Some Pressure
  3. Graffiti
  4. Postcard Of A Painting
  5. Going Missing
  6. I Want You To Stay
  7. Limassol
  8. The Coast Is Always Changing
  9. The Night I Lost My Head
  10. Once, A Glimpse
  11. Now I’m All Over The Shop
  12. Acrobat
  13. Kiss You Better
  14. Signal And Sign
  15. The Coast Is Always Changing (Live In Tokyo)
  16. Graffiti (Live In Tokyo)
  17. I Want You To Stay (Live In Tokyo)
  18. Limassol (Live In Tokyo)
  19. Once, A Glimpse (Live In Tokyo)
msiii - 3. Sep, 19:37
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Happiness writes white.

Oder die Unfähigkeit, seine Begeisterung in Worte zu fassen. Seit letzten Winter werden Maximo Park als Nachfolger von Franz Ferdinand angekündigt. Jedem, der...
msiii - 3. Sep, 19:37

Freitag, 2. September 2005

Nett. Nicht mehr, nicht weniger. Punkt.

Was wurde da nicht für ein Zauber um Arcade Fire in den einschlägigen US-amerikanischen Web-Foren veranstaltet!

Arcade Fire – Funeral

funeral_cover
Zwar eine Nummer kleiner als bei der allmonatlichen Suche nach den nächsten amerikanischen Strokes oder britischen Franz Ferdinands, aber doch hielten sich die Szene-Lobpreisungen um das auf dem geschmackvollen Merge-Label veröffentlichte Debüt hartnäckig. Nach einigen Monaten des Buhlens um die Lizenzierungsrechte für Europa hat sich nun wieder mal Rough Trade durchgesetzt und wirft das Album hierzulande ein knappes Jahr nach dem US-Release auf den Markt. Bei oberflächlicher Betrachtung des Rummels um Arcade Fire in den letzten Monaten konnte man den Eindruck bekommen, es handele sich um eine New Yorker Band, die eine in Nuancen andere Spielart von Disco-Punk hinbekommen hat. Aber weit gefehlt, diese vier Leute kommen aus Montreal und haben eine ordentliche Indie-Platte hinbekommen, die für mich aber nicht wirklich den vollmundigen Ankündigungen gerecht wird. Immerhin dockt hier wenig an die aktuellen musikalischen Moden an, allein die Vielfalt der Songs auf diesem Debüt verdient an sich schon ein Lob. Vieles wirkt hier spielerisch, wie aus dem Ärmel geschüttelt, aber gerade deshalb wie von außergewöhnlichem Talent gesegnet. Aber 'Funeral' ist in Arrangements und Songstrukturen dann doch nicht so eigenständig wie 'Broken Social Scene', dabei aber auch nie so hypnotisierend wie die 'Bloc Party'-Platte.

Ich find die Platte angenehm, nicht mehr, nicht weniger – da geb ich mal keinen konkreten Anspieltip ab.


wertung50 MSIII sagt: 5/10
GANZ NETT



ARCADE FIRE - FUNERAL (Sanctuary / Rough Trade)
[14.03.05]
  1. Neighborhood 1 (Tunnels)
  2. Neighborhood 2 (Laika)
  3. Une annee sans lumiere
  4. Neighborhood 3 (Power Cut)
  5. Neighborhood 4 (Kettles)
  6. Crown Of Love
  7. Wake Up
  8. Haiti
  9. Rebellion (Lies)
  10. In The Backseat
msiii - 2. Sep, 00:44
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Nett. Nicht mehr, nicht weniger. Punkt.

Was wurde da nicht für ein Zauber um Arcade Fire in den einschlägigen US-amerikanischen Web-Foren veranstaltet! Arcade Fire – Funeral Zwar eine Nummer kleiner...
msiii - 2. Sep, 00:44

Donnerstag, 1. September 2005

Mehr als der O.C. Pausenfüller

Hot Fuss, was ich mal mit heiße Scheiße übersetzen möchte, nennen die Newcomer ihr Debüt, das tatsächlich kein laues Lüftchen ist.

The Killers – Hot Fuss

killers_cover
Kill, Kills, Killing Joke, Killers, Serial Killers, T.V.Killers...es gibt tatsächlich noch eine Steigerung des Todes: The Killers. Wer schon so eiskalt aus der Bandnamensfindungs-
hüfte schießt und sich zur The-Band erklärt, wird hoffentlich schon mehr als Platzpatronen zu bieten haben. Bei den Killers blitzen sie zumindest glamourös, was nicht verwundert, kommt das Quartett doch aus dem Spielerparadies Las Vegas.

Wie auch schon Radio 4, The Faint oder Interpol räubern auch The Killers lustvoll in den 80ern und in diesem Falle verstärkt im Synthie-Pop. Was auch daran liegt, dass Mitgründen Brandon Flowers bei der Pop-Band Blush Response spielte. Da flog er raus, und meldete sich als einziger Musiker auf eine Annonce von Dave Keuning, der eine Gruppe gründen wollte. Die beiden gingen zum Proben in die Garage, nahmen noch zwei Mitglieder auf, spielten ein paar Songs ein, flogen nach London und bekamen tatsächlich einen Plattenvertrag. Hot Fuss wurde von Alan Moulder (U2, Smashing Pumpkins, My Bloody Valentine, Nine Inch Nails) produziert und dementsprechend pompös und voluminös klingt es. Trotzdem sind die Pop-Songs nicht mit Soundmassen zugekleistert worden, und so blieben Tempo, griffige Hooklines und recht hübsche Melodien erhalten. Was den vier gutaussehenden jungen Männer noch fehlt, ist die musikalischen Konsequenz, wie sie White Stripes oder Strokes haben. So wirbelt Hot Fuss gekonnt zwischen Queen-Bombast, Garagen-Rock im Geiste von Strokes oder Franz Ferdinand und reichlich Pop à la Duran Duran. Mal sehen, was da noch so kommt...


wertung65 MSIII sagt: 6,5/10
ZWISCHENDURCH GUT



THE KILLERS - HOT FUSS Island (Universal)
Tracklisting
  1. Jenny Was A Friend Of Mine
  2. Mr. Brightside
  3. Smile Like You Mean It
  4. Somebody Told Me
  5. All These Things That I've Done
  6. Andy, You're A Star
  7. On Top
  8. Change Your Mind
  9. Believe Me Natalie
  10. Midnight Show
  11. Everything Will Be Alright
msiii - 1. Sep, 00:22
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Mehr als der O.C. Pausenfüller

Hot Fuss, was ich mal mit heiße Scheiße übersetzen möchte, nennen die Newcomer ihr Debüt, das tatsächlich kein laues Lüftchen ist. The Killers – Hot Fuss Kill,...
msiii - 1. Sep, 00:22

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