Jimmy Eat World haben Emo ausverkauft.
Jimmy Eat World – Futures

Doch immerhin haben sie ja auch lange im Untergrund gespielt und mit fantastischen Platten wie "Static Prevails" oder "Clarity" das Genre veredelt. Warum sollen sie MTV jetzt nicht die Klischeeclips und Posen geben, die verlangt werden? "Futures" knüpft unmittelbar ans Erfolgsalbum "Bleed American" an. Die Platte ist ihnen nicht leicht gefallen; mitten in den Aufnahmen ersetzten sie Stammproduzent Mark Trombino durch Gil Norton (Pixies, Foo Fighters). Am Ende werden Hochglanz-Rockisten aber wieder lieben, was sie bekommen: Halbschnelles mit Pop-Appeal ("Work", "The World you love"), großformatige Balladen ("Drugs or me", "23") und NuRock-Kracher ("Futures", "Pain"). Die vier Jungs brauchen sich weiter um Hotel- und Drogenpreise keinen Kopf zu machen. Verdammt schade ist das trotzdem.
Wem ‚Bleed American' gefallen hat, wird wohl auch ‚Futures' gefallen, Leute die Sympathien für ‚Nickelback' aufbringen können, sollten von ‚Futures' eigentlich begeistert sein...
MSIII sagt: 6,5/10
NICHT VERKEHRT, ABER...
JIMMY EAT WORLD – FUTURES Geffen (Universal)
Tracklisting
- Futures
- Just Tonight...
- Work
- Kill
- The World You Love
Pain
- Drugs Or Me
- Polaris
- Nothingwrong
- Night Drive
- 23
- Shame
msiii - 23. Okt, 18:54